Senegal in Afrika

Der Senegal, eine Republik im Westen von Afrika, grenzt nördlich an Mauretanien, östlich an Mali, südlich an Guinea und westlich an den Atlantik. Im Süden von Senegal befindet sich eine kleine Enklave, der Staat Gambia. Seit dem 20. Juni des Jahres 1960 ist der Senegal ein unabhängiger Staat.

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Die Hauptstadt des Landes ist Dakar, die besonders durch die jährlich stattfindende Rallye Dakar bekannt geworden ist. Im Land Senegal leben etwa 12,9 Millionen Menschen. Die Bevölkerung besteht aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen, darunter sind die Wolof mit 36 Prozent an der gesamten Bevölkerung die stärkste Gruppe, gefolgt von den Serern und Fulben, mit je 17 Prozent. Die Mehrheit der Einwohner des Landes lebt an der westlichen Küste von Senegal, in erster Linie auf der Halbinsel Cap Vert in unmittelbarer Umgebung der Hauptstadt. Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt in ländlichen Gebieten.

Die Hauptstadt Dakar gilt als die wichtigste Stadt des Landes und stellt zudem ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum dar. Andere große Städte befinden sich im Westen des Senegal, zu nennen sind dabei Kaolack, Saint – Louis oder Thies. In Dakar befindet sich übrigens auch die Universität des Landes, die im Jahr 1949 gegründet wurde. Hier ist eine sehr renommierte Abteilung zur Erforschung schwarzafrikanischer Kultur und Geschichte untergebracht. Die bedeutendsten Museen zu Kunst, Seefahrt und Geschichte befinden sich ebenfalls alle in Dakar.

Sehenswert ist im Senegal unter anderem der Lac Rose, der seinen Namen durch seine besondere Färbung erhielt. Auf der Liste der Welterbe der UNESCO ist der See ebenfalls zu finden, an seinen Ufern türmen sich große Salzberge, die hier direkt im See abgebaut werden.

Vor der Küste Dakars befindet sich Goree, eine ehemalige Sklaveninsel. Von hier aus wurden früher Sklaven nach Amerika gebracht, heute ist die Insel eine berühmte Sehenswürdigkeit, die mit der Fähre erreichbar ist.

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