Bodypainting

Bodypainting ist Körperbemalung, bei dem die Farbe direkt auf die Haut aufgetragen wird und hält meist nur ein paar Stunden. Bodypainting hatte schon eine immer eine große Bedeutung bei den Indianern. Sie stand für die Wertschätzung einer Person. Verschiedene Farben hatten auch verschiedene Bedeutungen. So stand Rot für Krieg oder auch Erfolg, Blau für Niederlage und Schwierigkeiten. Bei anderen Völkern wurde der Körper zu festlichen Anlässen bemalt und gab auch über die soziale Stellung innerhalb eines Stammes Auskunft. So empfindet man auch heute noch oft die Körperbemalung als Schmuck, Schutz vor bösen Mächten, als Tarnung, Zeichen der Trauer, einfache Kennzeichnung oder Kriegsbemalung. Gerade der letzte Punkt ist wohl auch der bekannteste im Bereich des Bodypaintings bevor es auch zu einer Modeerscheinung bzw. zum Körperkult aufstieg.

Die Kriegsbemalung reicht weit zurück und taucht in fast allen Kulturen auf. Es diente dazu, Furcht erregend auf den Gegner zu wirken. Aber auch der Effekt der Anonymität – sich sozusagen unter einer Maske zu verstecken – ist nicht zu verachten. Wird man nicht erkannt, ist der Mensch oft zu grausameren Taten fähig. Auch heute findet die Körperbemalung als Tarnung noch Verwendung im Kriegseinsatz. Außerdem findet man sich auch in kleinerer Form in den Gesichtern von Clowns oder auf Kindergeburtstagen, wenn sich die Kleinen ihr Gesicht bemalen lassen. Bei der Körperbemalung gibt es verschiedene Techniken und Formen. In der Regel verwendet man hierfür Fett- oder Cremeschminken. Sie bringt vor allem die Haut zum Glänzen und vermeidet, dass sie austrocknet. Aber auch Airbrush erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da es leichter und sehr exakt aufzutragen ist. Ansonsten benutzt man zum Auftragen Pinsel und Schwämmchen. Heutzutage erfreut sich das Bodypainting immer größerer Beliebtheit und wird oft auch zu Werbezwecken verwendet.