Kajak oder Seekajak
Beim Kajak handelt es sich um ein Paddelboot das seinen Ursprung bei den Eskimos in der Arktis fand. Hierbei sitzt man in Fahrtrichtung und verwendet ein Doppelpaddel. Es ist sehr wendig und schnell. Wenn man nun weiß woher dieses Boot stammt, kann man sich auch schnell die Technik der „Eskimorolle“ ableiten. Dies ist eine Technik um das Boot wieder aufzurichten ohne auszusteigen, sollte man umkippen. Plant man einen Ausflug mit einem Paddel, sollte man sich auch das geeignete dafür aussuchen. Auch Doppelpaddel, Schwimmweste und gutes Schuhwerk sind ein absolutes Muss, um seinen Trip auch wirklich genießen zu können. Weiters benötigt man so genannte Auftriebskörper und eine Spritzdecke. Manche Kajaks sind noch zusätzlich mit einem Steuer mittels Seilzug ausgestattet. Die Grönländer haben das Kajak Anfang des 19. Jahrhunderts nach Europa gebracht. Damals bestand es noch aus Holz und wurde mit Tierfellen überspannt.
Heutzutage wir ein Kajak meist aus Polyethylen, Aramidfaser verstärktem Kunststoff oder Holz erstellt. PVC und Kautschuk wir überwiegend bei Schlauchkajaks angewendet. Außerdem halb des Rennsports sind sie meist für eine bis zwei Personen ausgerichtet und werden je nach Verwendungszweck präpariert. Das Seekajak beispielsweise ist im Vergleich relativ lang und schmal. Sie eigenen sich besonders gut bei Wellengang und haben auf geraden Strecken einen guten Lauf. Wanderkajak sind im Gegensatz dazu eher geräumig, um Gepäck und dergleichen gut verstauen zu können. Das Wildwasserkajak ist ein kurzes aber weniges Boot. Bei dieser Bootsart gibt es wiederum mehrere Unterformen, um sich den Gegebenheiten anzupassen. Spiel- oder auch Rodeoboote sind besonders kurze Kajaks. Weltmeisterschaften werden meist mit dieser Art Kajak ausgetragen. Im deutschsprachigen Raum zählt man das Kajak zu den Kanus.