Kanu Fahren mit Kanutouren

Mit einem Kanu fährt sitzt der Insasse in Fahrtrichtung und betätigt dabei Paddel zur Fortbewegung. Im Grunde bezeichnet man im deutschsprachigen Raum alle Wassersportgeräte mit diesen Eigenschaften als Kanu. Dieses heute überwiegend als Sport- und Freizeitgerät genutzte Boot findet seinen Ursprung bei den Inuit. Kanus sind besonders schnell und wenig und kippen relativ schwer um. Sie sind eine Mischform aus dem Kajak und dem Kanadier. Je nach Verwendungszweck gibt es auch beim Kanu verschiedene Formen und Maße. Schwimmwesten und ausreichende Schutzbekleidung sind Voraussetzung für den Kanusport. Es ist jedoch eine gute Sportart für jedes Alter.

1936 wurde der Kanusport auch bei den Olympischen Sommerspielen aufgenommen. 1938 folgten die ersten Weltmeisterschaften. Hierbei werden Strecken von 200, 500 und 1000 Metern zurückgelegt. Weiters gibt es den so genannten Kanuslalom. Hierbei durchquert man Tore auf einer ausgesteckten Strecke möglichst schnell und fehlerfrei. Beim Kanupolo gibt es zwei Mannschaften. Diese versuchen den Ball in das gegnerische Tor zu befördern. Es gibt sogar Kanumarathon bei dem Strecken über 40 Kilometer zurückgelegt werden. Auch das Rafting gehört zum Kanusport. Hierbei befährt man einen Wildwasserfluß mit einem Schlauchboot. Geht man von den körperlichen Aspekten aus, so werden vor allem Rumpf und Arme besonders in Anspruch genommen. Allerdings wirkt sich der Bewegungsablauf auf den gesamten Körper aus.