Reiki
Reiki wurde Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Mikao Usui entwickelt und zählt zu den alternativen Behandlungsverfahren. In der Schulmedizin findet es kaum Anerkennung, soll aber als Zusatz unterstützend wirken, dass es nicht nur körperlich sonder vor allem auch mental zur Heilung beitragen kann. Mikao Usui suchte sein Leben lang nach einer geeigneten Heilungsmethode. Nach vielen ergebnislosen Studien ging er auf einen Berg um zu fasten und bekam wohl ein Zeichen des Himmels in Form eines hellen Lichts. Er sah dieses Ereignis als Reikiweihung. Er soll daraufhin mit Hilfe von Handauflegung und mentaler Kraft Wunden behandelt haben. So entstand die Lehre von Reiki und fortan auch unterrichtet. Hierbei wird Reiki in drei Grade eingeteilt. Der erste Grad besteht aus vier Einweihungen. Er erlernt darin bestimmte Abfolgen von Handpositionen und die fünf so genannten Lebensregeln. Beim zweiten Grad folgen drei weitere Einweihungen und lernt die drei Reikisymbole kennen: Kraft-, Mental- und Verbindungssymbol). Im dritten Grad bekommt man die Meistereinweihung und die Ausbildung zum Lehrer.
Rei bedeutet übersetzt Kosmos, Ki ist Lebensenergie. Gesamt spricht man oft von „Universeller Lebensenergie“. Diese Energie soll den Körper körperlich als auch seelisch unterstützen und soll vor allem vorbeugend wirken. So sagt man dieser Behandlung eine Stärkung des Immunsystems nach und allgemeines Wohlbefinden hervorrufen. Hierfür werden die Hände des Praktizierenden auf den Körper gelegt, um den Energiefluss zu fördern bzw. weiterzugeben. So legt man beispielsweise bei Kopfschmerzen oft schon von selbst die Hände auf den Kopf. Unbewusst soll man so den schmerzenden Stellen so Energie zuführen. Reiki ist wissenschaftlich nicht belegt und auch Reikilehrer warnen davor die Heilung von Krankheiten ganzheitlich dieser Behandlung zu überlassen. Es soll aber unterstützend und entspannend wirken und so Blockaden lösen und die Selbstheilung fördern. Die Kosten für so eine Behandlung sind von Praktizierenden abhängig. Meist kann man sie preislich bei einer herkömmlichen Massage einordnen, kann aber auch deutlich darüber liegen.