Zeppelin
Ein Luftschiff wird mit Helium oder Heißluft gefüllt. Es wird heutzutage oft mit dem Namen Zeppelin gleichgesetzt, wobei es doch einen erheblichen Unterschied gibt. Jedoch ist der Bekanntheitsgrad von dem Namen größer. Ferdinand Graf von Zeppelin war Ende des 19. Jahrhunderts der Erfinder des nach ihm benannten Starluftschiffs – dem Zeppelin. Im Vordergrund stand für den Grafen immer die Verbindung zwischen den Menschen, die er an Hand des Zeppelins ermöglichen wollte. Zur Zeit des Ersten Weltkriegs wurde der militärische Einsatz dieser Luftschiffe verstärkt genutzt. Sie erlaubten es, große Distanzen zurück zu legen und eine größere Anzahl an Personen zu transportieren. Hitler nutze sie im Zweiten Weltkrieg aber auch, um seine Macht zu demonstrieren und die Menschen einzuschüchtern. Erst viele Jahre später wurde das Zeppelin von der Zeppelin Luftschifftechnik GmbH neu überarbeitet. Sie sind halbstarre Luftschiffe, deutlich kleiner als die Vorgänger und somit leichter zu fliegen.
Obwohl sie den Passagieren durch die im Vergleich geringe Höhe einen einmaligen Blick über Landschaften erlauben und auch wesentlich komfortabler sind als Flugzeuge, haben sie es nicht geschafft sich gegen die doch schnelleren Flugzeuge durchzusetzen. Eine Zeppelinfahrt kann man mit bis zu zwölf Fluggästen absolvieren und finden meist in einer Flughöhe von etwa 300 m statt, um auch wirklich gute Sicht zu haben. Das Wetter ist natürlich eine wesentlich Komponente. Bei schlechten Verhältnissen kann ein Flug nicht stattfinden. Im Prinzip kann jeder an so einem Flug teilnehmen, so lang er fähig ist aus eigenen Kräften die Treppe in den Gästebereich zu bestreiten. So ist leider derzeit noch nicht möglich als Rollstuhlfahrer an einer Zeppelinfahrt teilzunehmen. Außerdem wird gutes Schuhwerk empfohlen, weil der Lande- bzw. Startplatz auch öfter auf unebenem Gelände stattfindet.