Sardinien
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Sardinien ist eine weitere zu Italien gehörige Insel, die im Mittelmeer liegt. Für Reisende ist die Sprache auf Sardinien ein wichtiger Aspekt: Die Amtssprache ist zwar Italienisch, allerdings sprechen die Menschen hier einen so starken Akzent, dass sie von „Hochitalienisch“ sprechenden Menschen kaum verstanden werden. Auch Englisch wird nur teilweise gesprochen, damit kommt ein Besucher nur bedingt weiter. Häufig hilft dann nur noch eine Verständigung mit Händen und Füßen. Die Anreise nach Sardinien kann mit dem Flugzeug erfolgen. Die Flughäfen befinden sich in der Nähe der Städte Alghero, Cagliari und Olbia. Cagliari wird auch von den Fähren angesteuert, an der nördlichen Küste legen sie in Porto Torres an, an der Ostküste in Arbatax.
Die Mobilität vor Ort ist durch öffentliche Verkehrsmittel gewährleistet, das Busnetz ist gut ausgebaut. Wer mit dem Auto unterwegs sein will, der sollte sich vor Ort eine aktuelle Straßenkarte kaufen. Denn die Straßen hier sind ständig im Bau und ältere Karten zeigen häufig nicht den aktuellen Stand. Auch mit dem Fahrrad ist das Vorwärtskommen gut möglich. Daher sind Touren mit dem Rad auch beliebte Aktivitäten im Urlaub auf Sardinien. Feld- und Waldwege lassen sich gut befahren und sich ausgeschildert. Außerdem sind viele schöne Strände mit dem Bus oder mit dem Auto nicht zu erreichen. Ausgewiesene Radwege gibt es allerdings nicht und die Hauptverkehrsstraßen sollten gemieden werden. Die vielen Herrscherwechsel, die Sardinien im Laufe der Jahre mitgemacht hat, haben ihre Spuren hinterlassen.
Viele Kulturdenkmäler aus den einzelnen Epochen zeugen davon und können besichtigt werden. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem Su Nuraxi, ein Turmbau, Is Paras, ein Turmbau aus weißem Kalkstein, und das Brunnenheiligtum von Santo Vittoria. Sehenswert ist auch die Nekropole Anghelu Ruju. Die Häuser der Feen, namentlich Domus de Janas, sind Felsengräber auf Sardinien. Auch sie können besichtigt werden. Auch landschaftlich hat Sardinien einiges zu bieten. So zum Beispiel die riesigen Stalaktiten in der Grotta di Ispinigoli, die rund zehn Kilometer lang ist. Der Parco Assai, ein Naturpark, ist ebenfalls sehr interessant und zeugt von der vielfältigen Flora und Fauna auf der Insel. Sardische Esel, eine inzwischen bedrohte Tierart, haben im Park Mui Muscas eine Zuflucht gefunden. Hier leben die Tiere frei inmitten von Pinien, Eichen, Wasserquellen und Wiesen.