Costa Brava

Monteplaya - Costa Brava

Die Costa Brava befindet sich an der nordspanischen Mittelmeerküste, der Name bedeutet soviel wie “Wilde Küste”. Die Costa Brava zählt zu den Feriengebieten Spaniens, die am stärksten von Besuchern frequentiert werden. Große Teile der Küste sind daher auch durch Hotels und Ferienanlagen verbaut. Dennoch bietet die Costa Brava einige Landstriche, die einen besonderen Reiz auf den Besucher haben, weil sie eben noch nicht dem Massentourismus zum Opfer gefallen sind.

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Die Küste der Costa Brava ist zum großen Teil felsig und stark zerklüftet. Oft sind diese Teile nur mit dem Boot zugänglich zu machen, da die Vorgebirge häufig steil abfallen. Kleinstädte und Fischerorte prägen das Bild der Costa Brava. Der östlichste Punkt der Iberischen Halbinsel wird durch das rund 80 Meter hohe Cap de Creus, das sich an der Costa Brava befindet, dargestellt. Hier liegt ein wunderschöner Ort namens Cadaques, der schon Anziehungspunkt für viele Maler und Künstler war, darunter Dali oder Breton. Im nahe gelegenen Ort Figueras befindet sich auch ein bekanntes Museum, in dem Salvador Dali seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Dabei handelt es sich um das Museum, das nach dem Prado in Madrid am häufigsten besucht wird. Die alte Hafenstadt namens San Feliu-de-Guixols hat als Seebad eine besondere Bedeutung.

Für Badeurlauber an der Costa Brava ist natürlich das Klima interessant, das direkt an der Küste als mediterran zu bezeichnen ist, im Landesinneren wird es immer kontinentaler. Die Sommer sind angenehm warm, die Wassertemperaturen betragen um die 23 Grad Celsius. Die Winter sind mild, die Temperaturen können aber auch schon einmal auf unter 12 Grad Celsius fallen. Die meisten Stürme sind im Frühjahr und im Herbst zu verzeichnen, dann kann das Wetter schon mal ganz ungemütlich werden. Die meisten Sehenswürdigkeiten der Costa Brava sind aber nicht direkt an der Küste zu finden, sondern eher im Binnenland. Zu nennen sind dabei neben den oben bereits genannten Sehenswürdigkeiten die Klosterruine Sant Pere de Rodes oder das Castell de San Ferran. Letzteres verfügt über die längste Festungsmauer von ganz Katalonien. In den Sommermonaten finden in der Peralada, einer Festung, die ein ehemaliges Kloster der Augustiner beherbergt, häufig internationale kulturelle Veranstaltungen statt. Interessant ist auch die Altstadt von Pals, die auf einem Hügel mit Treppenaufgängen gebaut wurde und vollständig erhalten ist.