Wintersport in Frankreich
Chamonix ist einer der bekanntesten Wintersportorte in Frankreich. Insgesamt gibt es hier 69 Pisten mit einer Gesamtlänge von 152 Kilometern. Diese sind unterteilt in leichte, mittlere und schwere Anforderungen, wobei die Pisten mit mittleren Anforderungen mit einer Gesamtlänge von siebzig Kilometern überwiegen. Auf den Pisten wird ein Höhenunterschied von bis zu 2,1 Kilometer überwunden.
Die Saison dauert in Chamonix von Dezember bis April und die Schneesicherheit ist garantiert. Das liegt zum einen an der Höhenlage des Ortes, zum anderen an den insgesamt 54 Schneekanonen, die bei Bedarf die Pisten durch künstliche Beschneiung in einen idealen Zustand für den Skisportler versetzen. Die Skiläufer können mit den Liftanlangen, von denen es 47 gibt, zu den Pisten gelangen.
Chamonix gilt als ein Zentrum für das Extremskifahren und für das Freeriden. Der höchste Punkt des gesamten Skigebietes hier wird durch den Aiguille du Midi dargestellt, der eine Höhe von 3842 Metern erreicht. Auf seinen Gipfel führt die zweithöchste Seilbahn von ganz Europa. Für den „normalen“ Skiurlauber bietet Chamonix die Skiberge La Flégère und Le Brévent. Letzterer besteht vor allem aus mittelschweren und schweren Pisten, während La Flégère eher als familientauglich gilt. Durch eine Verbindungsbahn ist es möglich, zwischen den Skibergen hin und her zu wechseln.
Zu nennen ist zudem das kleine Gebiet Les Planards direkt am Ortsrand von Chamonix. Hier können Anfänger ihre ersten Versuche auf zwei Brettern starten. Chamonix gilt außerdem als Ausgangspunkt für die so genannte Haute Route. Dabei handelt es sich um eine mehrtätige hochalpine Skidurchquerung. Diese führt über die Walliser Alpen bis hin nach Zermatt.